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Überbrückungshilfe Bund und Land

Bund und Land bieten wegen der Corona-Phase eine weitere Finanzspritze für Betriebe an.



Antragstellung über den Steuerberater

Das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie führt dazu, dass die laufenden Einnahmen vieler Betriebe weiterhin unter den laufenden Kosten liegen. Das gilt besonders in Branchen, in denen aus Infektionsschutzgründen der Geschäftsbetrieb immer noch erheblich eingeschränkt ist oder sogar noch komplett still steht.

Bund und Länder haben deshalb eine branchenübergreifende Überbrückungshilfe für Unternehmen und Soloselbständige beschlossen.

Die Überbrückungshilfe ist das Nachfolgeprogramm zur Corona-Soforthilfe aus dem zurückliegenden Frühjahr. Sie hat eine Laufzeit von drei Monaten und ein Volumen von maximal 25 Milliarden Euro. Die Abwicklung und Auszahlung der Hilfen übernehmen die Bundesländer.



Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigte Buchprüfer, die die Anträge für die Betriebe einreichen müssen, können sich ab sofort auf der Antragsplattform registrieren:

 Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen


Hier finden Sie auch weitere Informationen rund um die Antragstellung und die Rahmenbedingungen. Die wesentlichen Aspekte für Handwerksbetriebe haben wir nachfolgend zusammengefasst.





Wichtige Unterstützung für Handwerksbetriebe

„Viele Handwerksbetriebe arbeiten wieder im Normalbetrieb. Trotzdem führt das Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie dazu, dass die laufenden Einnahmen vieler Betriebe weiterhin unter den laufenden Kosten liegen. Deshalb ist die Überbrückungshilfe eine wichtige Unterstützung für das Handwerk bei der Bewältigung der Corona-Krise. Besonders positiv sehen wir die Aufstockung um einen fiktiven Unternehmerlohn durch das Land. Dies ist besonders für unsere kleinen Handwerksbetriebe elementar“, sagt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold.

 

Während der Bund die Einberechnung eines solchen fiktiven Unternehmerlohns ausgeschlossen hat, will das Land in Abhängigkeit vom individuellen Umsatzrückgang die Überbrückungshilfe aus Landesmitteln in der Höhe von 1.180 Euro pro Monat aufstocken – wie bereits bei der Soforthilfe. Voraussetzung für die Beantragung der Überbrückungshilfe: Der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 muss zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen sein. Eine rein digitale Antragstellung soll in wenigen Tagen möglich sein; Ende Juli sollen die ersten Hilfen ausgezahlt sein. Die Förderanträge müssen von einem Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer gestellt werden, die auch viele Fragen beantworten können.

 

„Es wird nun darauf ankommen, dass die Überbrückungshilfe ebenso schnell bei den Betrieben ankommt wie dies bei der Soforthilfe der Fall war und das Angebot eine längere Zeit verfügbar ist. Denn auch, wenn es erste Hinweise auf Entspannung bei der konjunkturellen Entwicklung gibt, werden sich die Folgen der Corona-Einschränkungen in vielen Gewerken erst zeitverzögert im Herbst bemerkbar machen“, so Reichhold.

 

Informationen für Betriebe gibt es unter:

https://wm.baden-wuerttemberg.de




Quelle: PM 50 BWHT