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Hygienerichtlinien

Wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter schützen?

Das Coronavirus (SARS-Cov-2) hat das öffentliche Leben in Deutschland weitestgehend lahmgelegt. Die Politik schmiedet mittlerweile Pläne zu schrittweisen Lockerungen der Maßnahmen. Doch wie können Unternehmen ihre Mitarbeiter zukünftig vor dem Virus schützen?

 

Arbeitgeber haben gegenüber ihren Mitarbeitern eine Fürsorgepflicht. Gerade in der Corona-Krise ist es wichtig, dass der Arbeitsschutz gewährleistet ist. Wir haben auf dieser Seite Informationen zusammengestellt, die Ihnen bei der Umsetzung von Hygienestandards weiterhelfen.



Allgemeine Informationen und Links

 Landesregierung Baden-Württemberg
 Bundesministerium für Arbeit und Soziales
 Bundesregierung
 Regierungspräsidien Baden-Württemberg zum Mutterschutz
 FAQs - Hinweise für Betriebe
 BGW-Angebote: Unterstützung für Versicherte in Krisensituationen




Werden Unternehmen bei fehlender Schutzausrüstung in Regress genommen?

Unternehmen haben aufgrund der Corona-Pandemie erhebliche Schwierigkeiten, die nötige persönliche Schutzausrüstung (PSA) für ihre Mitarbeitenden zu beschaffen. Wenn aufgrund einer Notsituation bei der Versorgung erkrankter Personen ohne PSA oder ohne hinreichende PSA gearbeitet werden musste und sich eine versicherte Person infiziert hat, wird die BGW von einer Regressprüfung und Regressnahme Abstand nehmen.

Versicherte Unternehmen haben jedoch dafür Sorge zu tragen, dass immer wieder versucht wird, die notwendige PSA zu erhalten. Das sollte auch dokumentiert werden. Die BGW empfiehlt, entsprechende Unterlagen (z. B. Mitteilungen über Nichtlieferbarkeit von PSA) zu archivieren.











Hygienerichtlinien, Handhygiene, Masken & Desinfektionsmittel

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 Die 10 wichtigsten Hygienetipps




Hände gründlich waschen

Schmutz und auch Krankheitskeime abwaschen – das klingt einfach. Richtiges Händewaschen erfordert aber ein sorgfältiges Vorgehen. Häufig werden die Hände beispielsweise nicht ausreichend lange eingeseift und insbesondere Handrücken, Daumen und Fingerspitzen vernachlässigt.

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Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten:

  1. Halten Sie die Hände zunächst unter fließendes Wasser. Die Temperatur können Sie so wählen, dass sie angenehm ist.
  2. Seifen Sie dann die Hände gründlich ein – sowohl Handinnenflächen als auch Handrücken, Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und Daumen. Denken Sie auch an die Fingernägel. Hygienischer als Seifenstücke sind Flüssigseifen, besonders in öffentlichen Waschräumen.
  3. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein. Gründliches Händewaschen dauert 20 bis 30 Sekunden.
  4. Danach die Hände unter fließendem Wasser abspülen. Verwenden Sie in öffentlichen Toiletten zum Schließen des Wasserhahns ein Einweghandtuch oder Ihren Ellenbogen.
  5. Trocknen Sie anschließend die Hände sorgfältig ab, auch in den Fingerzwischenräumen. In öffentlichen Toiletten eignen sich hierfür am besten Einmalhandtücher. Zu Hause sollte jeder sein persönliches Handtuch benutzen.




Verwendung von Masken

 Hinweise des Robert Koch Institutes
 Hinweise der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
 Hinweise des Bundesinstututs für Arzneimittel und Medizinprodukte
 Hinweise des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales
 Hinweise der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
 Hinweise des BG BAU
Kontaktdaten der Hersteller von Alltagsmasken




Verwendung von Handschuhen

 Hinweise der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege




Verwendung von Desinfektionsmitteln

Muss der Arbeitgeber Desinfektionsmittel zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken im Betrieb so gering wie möglich gehalten wird. Die Maßnahmen dafür sind in der Gefährdungsbeurteilung des Unternehmens festzulegen und deren Wirksamkeit festzustellen.

Wenn zum Schutz des Mitarbeiters die Anwendung eines Desinfektionsmittels angezeigt ist, so muss ein solches auch bereitgestellt werden.

 

Wie wende ich Desinfektionsmittel richtig an?

Die Mittel müssen richtig ausgewählt und eingesetzt werden, da sie ansonsten unwirksam sind. Falsch verwendet können Desinfektionsmittel möglicherweise sogar dazu führen, dass Krankheitserreger unempfindlich gegenüber den Wirkstoffen werden.

  • Ganz wichtig: Die empfohlenen Einwirkzeiten müssen beachtet werden. Die Einwirkzeit ist die Zeitdauer, die benötigt wird, um mindestens 99,999 Prozent der Bakterien, 99,99% der Pilze und 99,9% der Viren abzutöten oder zu inaktivieren. Das kann unterschiedlich lang dauern. Sporen, also bestimmte Dauerformen eines Bakteriums, sind zum Beispiel schwerer angreifbar als ein Bakterium, welches sich in der Teilung befindet. Entsprechend dauert die Einwirkzeit länger.
  • Um eine Unterdosierung zu vermeiden und die Gefahr von Verätzungen beim Verdünnen von Desinfektionsmitteln zu verhindern, sollten Produkte ausgewählt werden, die direkt verwendet werden können (ready for use).
  • Da auch Desinfektionsmittel nur eine begrenzte Haltbarkeit haben, sollte auf das Haltbarkeitsdatum geachtet werden.
  • Nicht jedes Desinfektionsmittel wirkt gegen jeden Krankheitserreger. Es gibt Mittel, die zum Beispiel wirksam Bakterien bekämpfen, aber bestimmten Virusarten gar nichts anhaben können. Es ist also wichtig, das richtige Mittel einzusetzen. „Viruzid“ wirksame Desinfektionsmittel können beispielsweise den größten Teil der Viren unschädlich machen (z.B. bei Norovirus-Infektionen), bei „begrenzt viruziden“ Produkten wird nur der Teil der empfindlicheren behüllten Viren abgedeckt..
  • Wenn tatsächlich notwendig, verwenden Sie am besten zertifizierte Desinfektionsmittel aus der Apotheke und lassen Sie sich vor der Anwendung von einem Arzt oder Apotheker beraten! Ein wichtiges Qualitätsmerkmal für wirksame Desinfektionsmittel ist der Hinweis „VAH-zertifiziert“ oder „VAH-gelistet“.
  • Wenn Flächendesinfektionsmittel eingesetzt werden, ist es meist besser, Einwegtücher zu verwenden. Putzlappen müssen häufig gewechselt werden und bei mindestens 60 °C gewaschen werden. Für die einzelnen Bereiche (Toilette, Küche) sollten unbedingt verschiedene Wischlappen verwendet werden, um eine evtl. Weiterverbreitung der Erreger über die Flächen zu vermeiden.
  • Hinweis: Wichtige Stellen für eine Flächendesinfektion bei Magen-Darm-Infektionen sind insbesondere diejenigen Stellen, die nach dem Gang zur Toilette von mehreren Menschen angefasst werden wie z.B. Spültasten von Toiletten, Wasserhähne, Türklinken, ggf. Lichtschalter.
  • Händedesinfektionsmittel müssen in die trockene Hand eingerieben werden und dürfen nicht anschließend mit Wasser abgespült werden.

 

Weitere Informationen

 Hinweise der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
 Hinweise der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

 











Pandemieplanung des Betriebes

Planung bedeutet: sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wie mit einem Problem umgegangen werden soll.

Ebenso muss der Umgang bei der aktuellen Pandemie vom Unternehmer geplant werden.

So muss sich der Unternehmer Gedanken über den Schutz der Mitarbeiter, aber auch über die Funktionsfähigkeit des Unternehmens beim Auftreten von Coronafällen im Unternehmen machen.

Um die Funktionsfähigkeit des Unternehmens im Krisenfall möglichst lange gewährleisten zu können müssen die bestehenden Arbeitszeitmodelle, Schichtmodelle, Büroarbeit, Homeoffice und andere administrative Maßnahmen genau analysiert werden. Veränderungen in diesen Bereichen können den Schutz der Mitarbeiter, aber auch die Funktionsfähigkeit des Unternehmens beim Eintritt des Krisenfalls (Corona im Betrieb) erhöhen.

 

Pandemieplanung für das Unternehmen heißt auch z.B.:

  • Wie plane ich meine Mitarbeiter?
  • Führe ich Schichtarbeit ein?
  • Gibt es einen zeitlichen Abstand zwischen den bestehenden Schichten, damit sich die Mitarbeiter der Schichten nicht begegnen?
  • Kann ich Teile meiner Verwaltung wechselweise im Homeoffice und im Büro arbeiten lassen, damit bei einem auftretenden Coronafall der Betrieb weiterhin noch handlungsfähig ist?
  • Was passiert beim Ausfall des Unternehmers? (Unterschriftsberechtigungen, Zuständigkeiten, sonstige Berechtigungen [Bank, Passwörter, …])
  • Zulieferketten frühzeitig auf Lieferfähigkeit überprüfen
  • Hygienepläne erstellen und in die Gefährdungsbeurteilung des Unternehmens einarbeiten.
  • Fahrten zur Baustelle mit möglichst wenigen Mitarbeitern im Auto durchführen
  • Nutzung von Privatfahrzeugen für Unternehmenszwecke (Versicherung, Kostenübernahme der Fahrtkosten)
  • Verhaltensregeln bei Kundenkontakt
  • Verhaltensregeln im Betrieb
  • Persönliche Schutzausrüstung zur Gefahrenminimierung (bei Bedarf)
  • Geltungsdauer der verschiedenen Maßnahmen festlegen

 

Hygienepläne sollten vorschreiben, welche Maßnahmen wann und wofür ergriffen werden, um die notwendige/angemessene Hygiene garantieren zu können. Die Maßnahmen sind Unternehmensspezifisch festzulegen und zu bewerten. Branchenintern sehen die möglichen Umsetzungsmaßnahmen meist ähnlich aus.

Fahrten: Fahrten zur Baustelle/Kundenbesuch sollten mit möglichst wenigen Mitarbeitern im Auto durchgeführt werden. Die Fahrten müssen unter Zuhilfenahme der gebotenen Hygiene (Desinfektion der Bedienelemente, Griffe etc.), Mundschutz, evtl. Einmalhandschuhe durchgeführt werden. Es sollte ebenso ein Müllbeutel im Auto vorhanden sein, der nach der Fahrt entleert und desinfiziert wird. Nutzung von privaten Fahrzeugen ist erwünscht, damit möglichst wenige MA gleichzeitig im Firmenfahrzeug transportiert werden (Kostenübernehme der Privatfahrzeugnutzung).

Auf den Baustellen sollten die Hände öfters gewaschen werden. Vor der Benutzung des Fahrzeugs zur Rückfahrt von der Baustelle müssen die Hände gewaschen werden. Falls kein Wasser auf der Baustelle zur Verfügung steht, sollte eigenes Wasser im Auto vorhanden sein. Im Notfall können auch spezielle Waschgels ohne Wasser verwendet werden.

Planen Sie die Kundenkontakte und die Bedingungen dafür (Personenabstand 1,5m, tragen von Masken der Mitarbeiter, Tragen von Masken der Besucher/Kunden im Laden/Büro, Bereitstellen von Desinfektionsmitteln für alle Mitarbeiter und Kunden, Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit Hygienemaßnahmen, Kunden auf Schutzmaßnahmen beim Betreten des Ladens/Büros hinweisen.

Spezifische Vorschriften für die verschiedenen Branchen beachten! Die Homepage der zuständigen Berufsgenossenschaft (z.B. BG Bau, BGHM, BGW, BGETEM, …) zurzeit möglichst im Auge behalten, damit Änderungen in den aktuellen Vorschriften schnell erkannt und umgesetzt werden können.

Ebenso die aktuellen Veröffentlichungen anderer Stellen beachten (Bundesregierung, Landesregierung, Ministerien, Robert Koch Institut, BAUA, infektionsschutz.de, zuständige Gesundheitsbehörde, etc.).









Friseure

 Achtung Hinweis

Bitte beachten Sie die Richtlinien zur Öffnung von Friseurbetrieben ab 04. Mai

 Zu den Richtlinien


Dieser Branchenstandard konkretisiert und ergänzt die Arbeitsschutzmaßnahmen. Ziel ist es, Infektionsketten zu unterbrechen, um die Bevölkerung zu schützen sowie die Gesundheit von Beschäftigten zu sichern, die wirtschaftliche Aktivität wiederherzustellen und zugleich einen mittelfristig andauernden Zustand flacher Infektionskurven herzustellen.

 Hygiene im Friseursalon und Arbeitsschutzstandard


Zuständige Berufsgenossenschaft

Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege

Bezirksstelle Karlsruhe
Rüppurrer Straße 1 a / Haus B
76137 Karlsruhe
Telefon: (0721) 97 20 - 55 55
Telefax: (0721) 97 20 - 55 76

zuständig für: PLZ 70-73, 75-79, 88

 



Weitere Tipps zum Schutz gegen Corona für Friseure

Das Coronavirus verlangt es, dass zusätzliche Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt werden müssen, um die Mitarbeiter und die Kunden zu schützen.

Wichtig: Der  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für Friseursalons ist umzusetzen.



Zusätzlich sollten folgende Maßnahmen durchgeführt werden.

  1. Kommunikation mit den Kunden: Termin rechtzeitig absagen, wenn Sie schon minimale Anzeichen einer Erkältung oder Krankheit haben. Ebenso den Kunden darauf hinweisen, dass er bei eigenen Anzeichen es auch so handhaben soll. 
  2. Die Kunden informieren, dass sie keine Begleitpersonen mitbringen sollen.
  3. Nach dem Betreten des Salons bitten Sie Ihre Kunden sorgfältig die Hände zu waschen. Dafür muss ein Waschbecken und Seife und Einmalpapierhandtücher zur Verfügung gestellt werden.
  4. Ausschließlich Papierhandtücher auf der Toilette verwenden
  5. Bei Bedarf den Kunden Einmalhandschuhe zur Verfügung stellen.
  6. Möglichst bargeldlos bezahlen lassen. Kunden darauf hinweisen. Das Gerät muss regelmäßig gereinigt werden. 
  7. Keine Umarmung oder Handschläge. Abstand möglichst einhalten.
  8. Kunden sollen die Termine ausschließlich per E-Mail, Telefon, WhatsApp oder online vereinbaren, da persönliches Erscheinen nur die Gefahr der Ansteckung steigert.
  9. Wenn möglich, die Handtücher auf 90 Grad waschen, da Corona bei den 60 Grad-Waschgängen nicht sicher abgetötet werden kann.
  10. Über jeden Umhang sollte ein Einweg Umhang gelegt werden.
  11. Stühle sowie Ablagen werden nach jedem Kunden gereinigt.
  12. Kämme, Scheren, Bürsten und Co. sollten nach jedem Kunden sowieso desinfiziert werden, jetzt aber noch strenger. (Ultraschallreinigungsgerät)
  13. Der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden und den nebeneinander arbeitenden Friseuren ist zu gewährleisten. 
  14. Friseur und Kunde müssen Nase-Mund-Schutz tragen, der nach jedem Kunden gewechselt werden muss.
  15. Friseur und Kunde kommunizieren über den Spiegel und nicht Face to Face.
  16. Gesichtsnahe Dienstleistungen wie Augenbrauen- und Wimpernfärben, Rasieren und Bartpflege dürfen derzeit nicht ausgeführt werden.
  17. Keine Nackenpinsel benutzen. 
  18. Einmal Halskrausen benutzen.
     








Fußpflegeeinrichtungen

Fußpflegeeinrichtungen dürfen seit dem 4. Mai wieder öffnen.



Ähnlich der Regelungen für das Friseurhandwerk, hat das Land nun auch den Besuch medizinischer und nicht medizinischer Fußpflegeeinrichtungen reglementiert. Ab sofort dürfen auch hier nur noch Behandlungen nach vorheriger Terminvereinbarung erfolgen. Die Vergabe der Termine hat so zu erfolgen, dass Verdichtungen in den Warte- und Dienstleistungsbereichen nicht entstehen können und ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern jederzeit gewährleistet ist.

Kundinnen und Kunden haben während des Aufenthaltes in der Fußpflegeeinrichtung eine Mund-Nasen-Bedeckung (sogenannte Alltagsmaske) und Beschäftigte eine medizinische Maske zu tragen.

Neben weiteren Schutz- und Hygienevorgaben regelt die Landesverordnung, dass Begleitpersonen grundsätzlich die Einrichtung ebensowenig betreten dürfen, wie Beschäftigte und Kundschaft mit akuten Atemwegserkrankungen oder Fieber.



Weitere Informationen und spezielle Anordnungen finden Sie hier:

Zu den Richtlinien








Beauty- und Wellnessbetriebe

Ab dem 11. Mai können Massage-, Kosmetik-, Nagel- und Tattoo-/Piercingstudios wieder öffnen.

 Zu den Richtlinien

Arbeitsschutzstandards für Kosmetikstudios









Bestatter

Was müssen Bestatter im Zusammenhang mit SARS-CoV-2 beachten?

Nach bisherigem Kenntnisstand ist von einer Infektiosität Verstorbener auszugehen, die mit SARS-CoV-2 infiziert sind. Auch von der Infektiosität von Körperflüssigkeiten, insbesondere aus den Atemwegen ist auszugehen, und über den Zeitraum weniger Tage auch von Rückständen von Körperflüssigkeiten auf Kleidung, Haut und Umgebung des Verstorbenen.

Schutzmaßnahmen für Bestatter vor Gefährdung durch SARS-CoV-2 entsprechen denen luftübertragbarer Infektionserreger der Risikogruppe 3, zu denen auch die Erreger von Tuberkulose und mehrere Influenzaviren gehören.

Weitere Auskunft zum Umgang mit Verstorbenen und SARS-CoV-2 als Infektionserreger der Risikogruppe 3 geben das RKI und branchenspezifisch die DGUV-Information 214-021 (vormals BGI 5026).



 www.rki.de
 publikationen.dguv.de










Baugewerbe

Das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) stellt grundlegende Anforderungen an den Schutz von Beschäftigten bei der Arbeit, die auch das aktuelle Infektionsrisiko durch SARS-CoV-2 berücksichtigen müssen. Wesentliche Anforderung ist, dass der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach dem ArbSchG die erforderlichen Schutzmaßnahmen festlegen muss. 

Darüber hinaus ist auf Baustellen die Baustellenverordnung anzuwenden, die Anforderungen an den Bauherren und an die Arbeitgeber von Beschäftigten auf Baustellen stellt.



 Erweiterte Hygiene-Maßnahmen auf Baustellen
 Handlungshilfe für das Baugewerbe Coronavirus (SARS CoV 2)














Gebäudereiniger

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Reinigungsgewerbes sind vor dem Hintergrund der Ausbreitung des Coronavirus ganz besonders gefordert. Denn: Hygiene ist in einer Pandemiesituation von allergrößter Bedeutung – für alle. Dies gilt besonders für Beschäftigte der Reinigungsbranche, denn sie sind in der Regel diejenigen, die vom Büro über das Krankenhaus bis zum Flughafen für saubere und hygienische Zustände sorgen. Dieses nicht nur durch die Reinigung von Oberflächen wie Fußböden oder Türklinken, sondern auch durch das Auffüllen von Seifenspendern und Einmalhandtüchern. Wie können sich die Beschäftigten schützen und was können Arbeitgeber tun? Die zuständige Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) gibt Hinweise.



 "Wischen statt Sprühen" – Hinweise für Beschäftigte des Reinigungsgewerbes
 Umgang mit dem Coronavirus
 Informationen zum Coronavirus
 Handlungshilfe für das Baugewerbe Coronavirus (SARS CoV 2)
 Erweiterte Hygiene-Maßnahmen auf Baustellen