Fotostudio Keller

Der Weg zum Meister

Der Meisterbrief ist Qualitäts- und Vertrauenssiegel




Gute Gründe für den Meistertitel

  • eigenes Unternehmen leiten
  • Arbeitsplatz sichern
  • Betrieb übernehmen
  • fachliche, betriebswirtschaftliche und pädagogische Qualifikationen erlernen
  • freien Zugang zur Hochschule erhalten
  • junge Menschen im Handwerk ausbilden
  • Qualitäts- und Vertrauenssiegel gegenüber Kunden erwerben


Kunde vertraut auf "Made in Germany"

Die Meisterprüfung genießt in ganz Europa hohe Akzeptanz und Ansehen – es ist das Gütesiegel für „Made in Germany“. Ihr Meisterbrief bietet dem Kunden die Garantie dafür, dass er qualitativ hochwertige Arbeitsergebnisse und Dienstleistungen erhält. Er schafft beim Kunden ein grundlegendes Vertrauen in Ihre handwerklichen Arbeiten und Fähigkeiten.



Hervorragende Karrieremöglichkeiten

Auch für Angestellte ist der Meisterbrief mit hervorragenden Karrieremöglichkeiten verbunden. Viele leitende und verantwortungsvolle Funktionen stehen Ihnen offen,  z.B. als Betriebsleiter, Sachverständiger oder Kundenberater. Und Sie können natürlich als Ausbilder tätig werden. Neben Fachpraxis und -theorie erwerben Sie alle wirtschaftlichen, rechtlichen sowie berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse.



Schon gewusst?

Von Handwerksmeistern geführte Unternehmen bestehen im Wettbewerb dauerhafter als andere. Das belegen die Insolvenzzahlen, die im Handwerk weitaus niedriger sind, als in anderen Wirtschaftsbereichen.



Betriebsinhaber benötigen Meisterbrief

Titelbild Handwerker Maschine Reparatur
Frank - Fotolia

Wer sich in einem Gewerk selbstständig machen möchte, das zulassungspflichtig ist, benötigt dafür entweder selbst einen Meisterbrief oder aber einen bei ihm angestellten Betriebsleiter, der über einen Meisterbrief verfügt.

Deshalb gilt es zunächst einmal zu klären, ob ein Gewerk zulassungspflichtig oder zulassungsfrei ist.





Informationen zur Selbständigkeit

Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Selbständigkeit im Handwerk finden Sie auf unserer Themenseite unter Existenzgründung .



Unser Starter Center hilft Ihnen

Unser Starter Center sorgt dafür, dass Ihr Einstieg in die Selbstständigkeit reibungslos verläuft. Sie konzentrieren sich auf Ihr Unternehmen und wir erledigen alle Formalitäten.





Perfekt vorbereitet

Titelbild Handwerker Schreiner
Photographee.eu - Fotolia

Die Vorbereitungsmaßnahmen werden von verschiedenen Trägern angeboten. Abhängig ist dies vom jeweiligen Beruf. Unsere Bildungsakademie ist mit ihrer Vielzahl an Vorbereitungskursen das perfekte Trainingslager für angehende Meister.



Meisterkurse Bildungsakademie

  • Geprüfter Kfz-Servicetechniker (HWK) (Teil I)
  • Kfz-Techniker (Teil II)
  • Karosserie - und Fahrzeugbau (Teile I + II)
  • Elektrotechnik (Teile I - IV)
  • Zahntechnik (Teile I + II)
  • Meisterkurse Teile III + IV

Anbieter Teil I/II

Meisterschulen Teil III/IV





Prüfungsteile

Teil I

Praktische Prüfung



Teil II

Fachtheoretische Prüfung



Teil III

Prüfung der betriebswirtschaftlichen, kaufmännischen und rechtlichen Kenntnisse



Teil IV

Prüfung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse





Hinweis

Die Aufnahme in eine Meisterschule oder einen Meistervorbereitungskurs beinhaltet nicht die Zulassung zur Meisterprüfung. Eine Teilnahme an der Prüfung setzt immer einen Zulassungsbescheid zur Meisterprüfung voraus.







Antrag Meisterprüfung

Meisterprüfung
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Über die Zulassung zur Meisterprüfung entscheidet der für das jeweilige Handwerk zuständige Meisterprüfungsausschuss. Eine Teilnahme an der Meisterprüfung ist erst nach erteilter Zulassung durch den fachlich zuständigen Meisterprüfungsausschuss möglich.



Voraussetzungen

Im zulassungspflichtigen Handwerk wird zugelassen:

  • Gesellenprüfung in dem Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, bestanden hat
  • wer in einem verwandten Handwerk eine Gesellenprüfung bestanden hat
  • wer eine entsprechende Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, bestanden hat
  • wer eine andere Gesellenprüfung oder eine andere Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat und in dem zulassungspflichtigen Handwerk, in dem er die Meisterprüfung ablegen will, eine mehrjährige Berufstätigkeit ausgeübt hat

 Was ist ein zulassungspflichtiges Handwerk



Im zulassungsfreien Handwerk wird zugelassen:

  • wer eine Gesellenprüfung oder eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf bestanden hat

 Was ist ein zulassungsfreies Handwerk



Zweite Meisterprüfung

Wenn Sie bereits eine Meisterprüfung im Handwerk bestanden haben, können Sie sich ohne den Nachweis weiterer Voraussetzungen eine Meisterprüfung in einem anderen Handwerk ablegen.



Rücktritt Meisterprüfung

Sie können bis zum Beginn der Meisterprüfung durch schriftliche Erklärung von der Prüfung zurücktreten. In diesem Fall gilt die Meisterprüfung als nicht abgelegt. Erfolgt der Rücktritt nach Beginn der Meisterprüfung, so können bereits erbrachte, in sich abgeschlossene Prüfungsleistungen nur anerkannt werden, wenn ein wichtiger Grund für den Rücktritt vorliegt.

Wenn Sie nach Beginn der Meisterprüfung zurücktreten oder zum Prüfungstermin nicht erscheinen, ohne dass ein wichtiger Grund vorliegt, gilt die Meisterprüfung als nicht bestanden. Des Weiteren sind die kompletten Prüfungsgebühren zu bezahlen.







Kosten für die Durchführung

Beachten Sie bitte, dass neben den Lehrgangsgebühren für den Vorbereitungskurs auch Kosten für die Durchführung der Meisterprüfung entstehen.





Meisterprüfung

Teil I: 300 Euro

Teil II: 275 Euro

Teil III: 150 Euro

Teil IV: 150 Euro

Befreiung von einem Prüfungsteil: 25 Euro

Ablegung von Prüfungsteilen bzw. Fortsetzung des Prüfungsverfahrens bei einem anderen Ausschuss: 15 Euro



Rücktritt Meisterprüfung

Teil I: 75 Euro

Teil II: 68,75 Euro

Teil III: 37,50 Euro

Teil IV: 37,50 Euro

Kompletter Rücktritt alle Teile: 218,75 Euro





Weitere Kosten

Kosten, die uns durch Materialbestellung für praktische Arbeiten sowie Werkstattbenutzung, Raummiete, Schaumeisterkosten und dergleichen entstehen, sind vom Prüfungsteilnehmer zusätzlich zu tragen. Diese Kosten sind von Handwerk zu Handwerk unterschiedlich und können bis zu ca. 800,00 € betragen.

Die Gebührenrechnungen werden mit Zustellung zur Zahlung fällig.



Augenoptiker: ca. 350 Euro

Bäcker: 150 Euro

Dachdecker: Der Betrag für Material und Entsorgung wird direkt vom Berufsförderungsverein des baden-württembergischen Dachdeckerhandwerks erhoben.Bitte dort nachfragen: Tel. 0721-34862.

Elektrotechniker: 600 Euro

Feinwerkmechaniker: 420 Euro

Fleischer: ca. 300 Euro

Friseur: ca. 70 Euro

Glaser: ca. 200 Euro, plus Schaumeisterkosten für die Anfertigung der Meisterprüfungsarbeit

Installateur- und Heizungsbauer: 420 Euro

Karosserie- und Fahrzeugbauer: ca. 200 Euro

Konditor: ca. 300 Euro

Maurer: ca. 180 Euro

Metallbauer: ca. 110 Euro

Tischler: ca. 180 Euro, plus Schaumeisterkosten für die Anfertigung der Meisterprüfungsarbeit

Zahntechniker: 550 Euro





Starthilfe Aufstiegs-BAföG

Titelbild Meister Bafög
underdogstudios - Fotolia

Das Aufstiegs-BAföG ist eine finanzielle Unterstützung für Handwerker während ihrer beruflichen Fortbildung.

Wichtig zu wissen: Die Förderung erfolgt unabhängig davon, ob die Maßnahmen in Vollzeit oder in Teilzeit absolviert werden.



Voraussetzungen klären

Klären Sie bitte mit der BAföG-Stelle oder dem Maßnahmenträger ab, ob für die von Ihnen besuchte Vorbereitungsmaßnahme die Voraussetzungen für die Förderung vorliegen.





Geförderte Maßnahmen

  • Vorbereitungskurse auf die Meisterprüfung
  • Fortbildung für anerkannte Fortbildungsabschlüsse, z.B. Betriebswirt/in (HWK)


Vollzeit

  • mindestens 400 Unterrichtsstunden
  • innerhalb von 36 Kalendermonaten
  • vier Werktage pro Woche mit mindestens 25 Unterrichtsstunden


Teilzeit

  • mindestens 400 Unterrichtsstunden
  • innerhalb von 48 Kalendermonaten
  • innerhalb acht Monaten mindestens 150 Unterrichtsstunden