Titelbild Kosmetik Friseure
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Corona-Regeln: Was für Friseursalons, Kosmetikstudios und Fußpfleger gilt

Die Corona-Verordnung bringt für Friseursalons, Kosmetikstudios und Fußpfleger strenge Vorgaben.

Aus der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg ergeben sich strenge Vorgaben für körpernahe Dienstleister, über die wir auf dieser Seite informieren.

Zu den körpernahen Dienstleistern im Handwerk zählen zum Beispiel:

  • Friseursalons und Barbershops
  • Fußpfleger
  • Kosmetikstudios und Nagelstudios

Die Vorgaben gelten unabhängig davon, ob die Dienstleistung in einem Ladenlokal oder mobil – etwa beim Kunden zu Hause oder in einem Pflegeheim – angeboten wird.



Das  Infektionsschutzgesetz sieht weiterhin eine 3G-Regelung am Arbeitsplatz vor.

 

 Aktuelle Corona-Verordnung Baden-Württemberg





Was sich zuletzt geändert hat?

Die Landesregierung hat die Regeln der Alarmstufe II bis zum 1. Februar 2022 verlängert:

 

 Regeln der Alarmstufe II bleiben bestehen
 Corona-Regeln ab dem 12. Januar 2022 (pdf)

 

Bei einigen körpernahen Dienstleistern gilt daher weiterhin die 2G-Plus-Regel:

Geimpfte und Genesene müssen vor Inanspruchnahme einer körpernahen Dienstleistung zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder PCR-Test vorlegen. Von dieser Testpflicht gibt es allerdings Ausnahmen:

  • Für Friseurbetriebe und Barbershops gilt eine generelle Ausnahme – nämlich 3G mit negativem PCR-Test in den Alarmstufen I und II.
  • Für die Inanspruchnahme von Podologie sowie medizinische Fußpflege und ähnlichen gesundheitsbezogene Dienstleistungen gilt in allen Stufen 3G. Hier wird kein PCR-Test benötigt, ein negativer Schnelltest ist ausreichend.
  • Von der Testplicht bei der 2G-Plus-Regel sind außerdem ausgenommen:
    -Personen, die vor nicht mehr als drei Monaten ihre vollständige Schutzimpfung abgeschlossen haben
    -Genesene Personen, deren Infektion nicht länger als drei Monate zurückliegt
    -Personen, die ihre Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) erhalten haben
    -Personen, für die keine Empfehlung der STIKO für eine Auffrischungsimpfung besteht (z.B. Kinder bis 17 Jahren)


Die neue FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen für Personen ab 18 Jahren gilt nicht in Arbeits- und Betriebsstätten.

Dort gilt weiterhin die  SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.



Außerdem gibt es weitere Vorgaben, die auch in der Alarmstufe gelten:

  • Impf- und Genesenennachweise sind ebenso wie Testnachweise mit einem amtlichen Ausweisdokument abzugleichen. Es besteht die Verpflichtung, den Nachweis auf elektronischem Weg zu überprüfen – zum Beispiel mit der CoVPassCheck-App.
  • Im Hinblick auf die Testpflicht für nicht-immunisierte Beschäftigte und Selbstständige mit Kontakt zu externen Personen gilt: Diese Personen benötigen keinen negativen PCR-Test. In den Alarmstufen (und auch in der Warnstufe) ist für nichtimmunisierte Beschäftigte und Selbstständige in körpernahen Dienstleistungsbetrieben ein negativer Antigen-Test ausreichend.
  • Für Einsätze beim Kunden gelten die entsprechenden arbeitsrechtlichen Regelungen. Es gibt keine Zugangsbeschränkungen für Beschäftigte.

 

Ab dem 16. März 2022 gilt eine einrichtungsbezogene Impfpflicht, von der auch Friseure und Gesundheitshandwerker betroffen sein können.