Titelbild Kosmetik Friseure
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Corona-Regeln: Was für Kosmetiker und Friseure gilt

Bei hohen Inzidenzzahlen gelten für Friseursalons, Kosmetikstudios und Fußpfleger strenge Vorgaben. Wir informieren über die "Notbremse" und die Details.



Überblick und aktuelle Hinweise

Die Landesregierung hat die  Änderungen des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) für Baden-Württemberg umgesetzt und eine  geänderte Corona-Verordnung veröffentlicht. Sie ist am 3. Mai 2021 in Kraft getreten und bringt Klarheit bezüglich der konkrten Anforderungen an Corona-Tests von Kunden und Patienten.



Hinweis

Bei weitergehenden Fragen zu den lokalen Vorgaben wenden Sie sich bitte an das für Ihren Landkreis zuständige Landratsamt, das die regionalen Inzidenzzahlen beurteilen kann.

Aktueller Inzidenzwert in Ihrem Landkreis











Anforderungen an Corona-Tests

§ 4a der  Corona-Verordnung gibt nun Klarheit über die Anforderung an Corona-Tests von Kunden und Patienten.



Ein Nachweis über das negative Testergebnis kann ab sofort auch ausgestellt werden durch:

  1. eine testende Stelle
  2. einen Arbeitgeber im Rahmen der betrieblichen Testungen der Beschäftigten
  3. einen Anbieter einer Dienstleistung im Rahmen der Inanspruchnahme durch die jeweiligen Kundinnen oder Kunden oder Patientinnen oder Patienten oder
  4. eine Schule oder Kindertageseinrichtung für die diese besuchenden Schülerinnen und Schüler oder Kinder und das dort beschäftigte Personal


 Wichtige Informationen und Hinweise hierzu finden Sie auf folgenden Seiten:

 Testen: Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg

 Pressemitteilung: Landesregierung erweitert Testmöglichkeiten






Bescheinigung über das Vorliegen eines SARS-CoV-2 Antigen-Schnelltests

Im Folgenden stellen wir Ihnen hierfür eine Vorlage bereit:





Wenn der Selbsttest positiv war

Wenn der Selbsttest positiv war, ist nach dem  Infoblatt des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg zu verfahren.

Es erfolgt dann selbstverständlich keine Behandlung.

Die Hygienemaßnahmen (Abstand, Maske) sind selbstverständlich einzuhalten.









Dokumentation und Aufbewahrung von Kundendaten

Soweit aufgrund der  einschlägigen Corona-Verordnungsregelungen Kontaktdaten zu erheben sind, dürfen von den zur Datenerhebung Verpflichteten von Besuchern, Nutzern oder Teilnehmern

  • Vor- und Nachname,
  • Anschrift,
  • Datum und Zeitraum der Anwesenheit
  • soweit vorhanden: Telefonnummer erhoben und gespeichert werden.

Dies gilt nicht, wenn und soweit Daten bereits vorliegen. Die Daten müssen vier Wochen aufbewahrt und sollten dann gelöscht werden.



 

 Die Erhebung und Speicherung kann lt. § 6 CoronaVO Absatz 4 auch in einer für den zur Datenverarbeitung Verpflichteten nicht lesbaren Ende-zu-Ende-verschlüsselten Form nach dem Stand der Technik erfolgen, solange sichergestellt ist, dass das zuständige Gesundheitsamt die Daten im Falle einer Freigabe durch den zur Datenverarbeitung Verpflichteten im Wege einer gesicherten Übermittlung in einer für das Gesundheitsamt lesbaren Form erhält. Die Ende-zu-Ende-verschlüsselte Form muss die Übermittlung der Daten an das Gesundheitsamt für einen Zeitraum von vier Wochen ermöglichen. Soweit die Datenverarbeitung auf diese Weise erfolgt, gilt Absatz 2 mit der Maßgabe, dass der zur Datenverarbeitung Verpflichtete nur sicherstellen muss, dass die Anwesenheit jeder Person von der digitalen Anwendung erfasst und gespeichert wird, sofern die digitale Anwendung die Eingabe der in Absatz 1 genannten Datenarten verlangt. Wird eine Datenverarbeitung nach Satz 1 vorgesehen, ist alternativ eine analoge Erhebung von Kontaktdaten der betroffenen Person zu ermöglichen.



Wie die Datenerhebung datenschutzkonform umgesetzt werden kann, hat der ZDH in einem Merkblatt „Praxis Datenschutz“ erläutert und einen Mustererhebungsbogen zur Verfügung gestellt:

 ZDH – Praxis Datenschutz: Erhebung von Kundendaten in Friseursalons



Gemäß § 13a Absatz 1 Corona-Verordnung gilt in Baden-Württemberg für den sogenannten „Click & Meet“-Bereich im Einzelhandel:

 ZDH – Praxis Datenschutz: Datenschutz bei „Click and Meet“

 Muster zur Erhebung von Kundendaten bei Click and Meet (Stand: März 2021)



Es ist zu gewährleisten, dass unbefugte Dritte keine Kenntnis von den Daten erlangen. Die Daten sind auf Verlangen der zuständigen Behörde zu übermitteln, sofern dies zur Nachverfolgung von möglichen Infektionswegen erforderlich ist. Eine anderweitige Verwendung ist unzulässig.

Die zur Datenerhebung Verpflichteten haben Personen, die die Erhebung ihrer Kontaktdaten verweigern, von dem Besuch oder der Nutzung der Einrichtung oder der Teilnahme an der Veranstaltung auszuschließen.

Gemäß § 14 Nr. 6 und 9 Corona-Verordnung gilt dies insbesondere für Dienstleister aus der Gesundheitsbranche wie Friseure, Kosmetiker und Fußpfleger sowie Einrichtungen des Gastgewerbes.