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Corona-Hilfen

Überblick der Hilfsprogramme

Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe: Blicken Sie noch durch? Wir geben Ihnen Hilfestellung und klären den aktuellen Sachstand.





Übersichtsseiten:

 www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

 FAQ-Seite des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie



 Die Hilfsprogramme auf einen Blick

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Sie ergänzt die bestehenden Sicherungssysteme, wie z.B. die Grundsicherung. Die Neustarthilfe wird nicht auf die Leistungen der Grundsicherung angerechnet.




Die Überbrückungshilfe III kann ab sofort beantragt werden.

Unternehmen bis zu einem Jahresumsatz von 750 Millionen Euro, Soloselbständige, Freiberufler sowie gemeinnützige Unternehmen und Organisationen, die zwischen November 2020 und Juni 2021 Umsatzeinbußen von mindestens 30 Prozent verzeichnen mussten, erhalten Fixkostenzuschüsse. Je nach Höhe des Umsatzeinbruches werden 40 Prozent, 60 Prozent oder 90 Prozent der Fixkosten erstattet - maximal aber 1,5 Millionen Euro (3 Millionen Euro für Verbundunternehmen). Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist endet am 31. August 2021.



 Weitere Informationen





Die Antragsfrist endete am 31. März 2021.

Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.



Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte oder vereidigte Buchprüfer, die die Anträge für die Betriebe einreichen müssen, können sich auf der Antragsplattform registrieren und einen Antrag auf die Überbrückungshilfe II stellen:

 Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen



Unternehmen, die durch Corona mit erheblichen Umsatzeinbußen zu kämpfen haben, können Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten von bis zu 50.000 Euro pro Monat bis zum Jahresende 2020 erhalten. Antragsberechtigt ist, wer im Zeitraum von April bis August 2020 ...

  • ... einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in zwei zusammenhängenden Monaten im Vergleich zu den entsprechenden Monaten im Vorjahr erlitten hat.
  • ... insgesamt im Durchschnitt ein Umsatzminus von mindestens 30 Prozent verzeichnet hat.

 Über­brückungs­hil­fe ver­län­gert, aus­ge­wei­tet und ver­ein­facht



Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende Fixkosten – zum Beispiel Miete, Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen sowie Finanzierungskosten. Personalkosten werden pauschal in Höhe von 20 Prozent der übrigen Fixkosten gefördert.

Die Überbrückungshilfe ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und erstattet einen Anteil in Höhe von...

  • 90 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch
  • 60 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 30 und unter 50 Prozent

... im jeweiligen Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.



 Weil der Bund einen Unternehmerlohn bei den förderfähigen Kosten ausschließt, stockt das Land Baden-Württemberg die Überbrückungshilfe des Bundes auf. Für die zweite Phase der Überbrückungshilfe, die die Fördermonate September bis Dezember 2020 umfasst, berücksichtigt das Land auf Antrag einen fiktiven Unternehmerlohn in Höhe von bis zu 1.180 Euro pro Monat.

Die Antragsfrist für Erstanträge endete am 30. April 2021.

Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Korrektur der IBAN ist bis zum 31. Juli 2021 möglich.



Die Bundesregierung bietet für Selbstständige und Betriebe die „Novemberhilfe“ und die „Dezemberhilfe“ an.



Antragsberechtigt sind direkt von den Schließungen betroffene Unternehmen und Selbständige sowie indirekt betroffene Betriebe nach folgender Maßgabe:



  • Direkt betroffene Unternehmen: Alle Betriebe und (Solo-)Selbstständigen, die ihren Geschäftsbetrieb aufgrund des „Lockdowns“ im November und Dezember 2020 einstellen mussten.


  • Indirekt betroffene Unternehmen: Alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.


  • Verbundene Unternehmen: Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt.




Noch bis zum 30. April 2021 können über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer Anträge gestellt werden.

Soloselbständige, die keine Überbrückungshilfe beantragt haben, können ohne prüfenden Dritten einen Direktantrag bis zu 5.000 Euro stellen.



 Novemberhilfe/Dezemberhilfe beantragen 



  • Auch Gesundheitshandwerker wie Kosmetiker, die bereits von den Corona-Schließungen im Herbst 2020 betroffen waren, können das Hilfsprogramm in Anspruch nehmen.


  • Gleiches gilt für Lebensmittelhandwerker wie Bäckereien und Konditoreien mit angeschlossenem Cafébetrieb. Sie fallen unter §1 Absatz 1 des Gaststättengesetzes. Bei diesen Gastronomiebetrieben sind die Außerhausverkäufe zum ermäßigten Umsatzsteuersatz allerdings von der Betrachtung ausgenommen und zählen nicht mit zum Umsatz. Umgekehrt ist der Vergleichsumsatz und somit die Umsatzerstattung durch die Novemberhilfe auf 75 Prozent des Cafébetriebs begrenzt. Damit werden bei Lebensmittelhandwerken, die einen Vor-Ort-Verzehr (mit regulärem MwSt.Satz) anbieten, die Umsätze geteilt: Für die Novemberhilfe sind nur die Umsätze aus dem Vor-Ort-Verzehr relevant. Der Außerhausverkauf bleibt außen vor.




Das gilt bei der Förderung:

  • Es werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.


  • Soloselbstständige können als Vergleichsumsatz alternativ dazu den durchschnittlichen Wochenumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen.


  • Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der durchschnittliche Wochenumsatz im Oktober 2020 oder der durchschnittliche Wochenumsatz seit Gründung gewählt werden.


  • Andere staatliche Leistungen, die für den Förderzeitraum November 2020 gezahlt werden, werden angerechnet. Das gilt vor allem für Leistungen wie die Überbrückungshilfe oder das Kurzarbeitergeld.


  • Wurden im November trotz Schließung Umsätze erzielt, werden bis zu 25 Prozent des Vergleichsumsatzes nicht angerechnet. Um eine Überförderung von mehr als 100 Prozent des Vergleichsumsatzes zu vermeiden, erfolgt bei darüberhinausgehenden Umsätzen eine entsprechende Anrechnung.

 

Der Bund hat eine  FAQ-Seite mit Antworten auf häufige Fragen eingerichtet.

Die Corona-Krise stellt viele Ausbildungsbetriebe vor große finanzielle Herausforderungen. Das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ unterstützt Ihren Betrieb mit der Ausbildungsprämie (plus), wenn Sie die Anzahl Ihrer Ausbildungsplätze halten oder sogar erhöhen.


 Weitere Informationen und Bedingungen

 Überbrückungshilfe I

Die Überbrückungshilfe I hatte den Förderzeitraum Juni bis August 2020. Die Antragsfrist endete am 9. Oktober 2020. Zuschüsse können in der Schlussabrechnung nur nach unten korrigiert werden.



 Stabilisierungshilfe

Die  Stabilisierungshilfe Corona für das Hotel- und Gaststättengewerbe hatte den Förderzeitraum Mai bis Dezember 2020. Die Antragsfrist ist am 31. Dezember 2020 abgelaufen. 



 Soforthilfe

Das erste Corona-Soforthilfeprogramm für Betriebe ist am 31. Mai 2020 ausgelaufen.

Alle vollständig eingereichten Anträge auf Soforthilfe, die über das mittlerweile abgeschaltete Upload-Portal des Landes Baden-Württemberg eingereicht wurden, wurden abschließend von unserem Team bearbeitet und zur finalen Prüfung an die L-Bank weitergegeben.

 


 Handwerksbetriebe aus dem Kammerbezirk der Handwerkskammer Karlsruhe können sich bei Rückfragen zu den verschiedenen Corona-Hilfen jederzeit an unsere  betriebswirtschaftlichen Berater wenden.



Die Hilfsprogramme der Bundesregierung wirken sich auch steuerlich aus. Die Deutsche Handwerks Zeitung listet, welche Forderungen auf Sie zukommen:

 DHZ: Wie staatliche Corona-Hilfen steuerlich zu behandeln sind