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Strategische Unternehmensentwicklung und Digitalisierung

So bereiten Sie Ihren Betrieb vor

27.07.2020

Eine der wichtigsten Aufgaben eines Unternehmers ist die strategische Unternehmensplanung. In Handwerksbetrieben wird diese Aufgabe oft nicht wahrgenommen, da das Tagesgeschäft wichtiger erscheint. Die Corona-Krise ist aber der Zeitpunkt, an dem man sich diesem Thema unbedingt widmen sollte. Nur wer einen Plan hat, so der Technologieberater Klaus Günter, weiß, wie er in der Krise überleben und nach der Krise „durchstarten“ kann.

Die strategische Unternehmensentwicklung vereint zahlreiche Unternehmensfelder. Dabei geht es grundsätzlich darum, wie effizient, wirtschaftlich und zielorientiert ein Unternehmen geführt werden kann.



Inhaltliche Themen der strategischen Unternehmensentwicklung sind:

  • Geschäftsfelder und Innovationen
  • Optimierung betrieblicher Prozesse
  • Weiterbildung der Mitarbeiter
  • Kommunikation und Vertriebswege
  • IT und Sicherheit
  • Rechtliche Aspekte


Alle aufgeführten Themenfelder beinhalten digitale Aspekte. Um die Digitalisierung zielgerichtet einsetzen zu können, muss sich der Unternehmer Fragen stellen, die der Berater im Folgenden skizziert.





Wo steht mein Unternehmen? (Situationsanalyse)

Die Situationsanalyse des Unternehmens kann beispielsweise mit dem Strategiecheck TEMP erstellt werden. Mit diesem Check können die Handlungsfelder ermittelt werden, die für das Unternehmen wichtig erscheinen. Nachdem die Handlungsfelder ermittelt wurden, kann mit der Bedarfsanalyse des „Digitalen Handwerks“ der digitale Umsetzungsgrad der Unternehmensprozesse festgestellt werden.

 



Wo soll mein Unternehmen hin? (Zielfindung)

Da Digitalisierung oder Prozessoptimierung sich auf das bestehende Geschäftsmodell auswirken kann, müssen zuerst Ziele für das Unternehmen festgelegt werden. Sind die Ziele definiert, muss darüber nachgedacht werden, wie diese Ziele erreicht werden können. Dies erfolgt in der Strategiefindung.





Welcher Weg soll eingeschlagen werden? (Strategiefindung)

Die Strategie, soll den Weg festlegen, mit dem die festgelegten Ziele des Unternehmens erreicht werden sollen. Dazu muss die Digitalisierung entsprechend berücksichtigt werden. Digitalisierung ist kein Selbstzweck, sie soll helfen das Unternehmen effizienter zu gestalten, einfacher zu führen, Kunden zu finden oder zu binden oder die Qualität zu steigern.

Ohne eine geeignete Digitalisierung ist heute an eine strategische Unternehmensführung nicht zu denken. Sie verändert oft die bestehenden Geschäftsmodelle. Was über Jahrzehnte als Geschäftsmodell ausgereicht hat, ist morgen nicht mehr ausreichend, da die Digitalisierung viele Dinge zulässt und damit neue Produkte oder Dienstleistungen an den Markt gebracht werden können.





Wie kann bei der Unternehmensentwicklung bzw. der Digitalisierung vorgegangen werden und wie unterstützt die Handwerkskammer Karlsruhe ihre Mitgliedsbetriebe?

Setzen Sie sich mit dem Innovationsberater (BIT) der Handwerkskammer Karlsruhe in Verbindung und vereinbaren einen Termin.

Gemeinsames Erstellen der Situationsanalyse mit Hilfe des Strategiechecks oder / und der Bedarfsanalyse Digitales Handwerk.

Zielfindung: Definieren des Unternehmensziels durch den Unternehmer (U); Neue Produkte oder Geschäftsmodellveränderungen finden (U+BIT)

Strategiefindung: Gemeinsames erarbeiten einer Strategie, mit welchen Mitteln die definierten Ziele erreicht werden können und was das Unternehmen dafür tun muss. (U+BIT)

Festlegen der Prozesse, die digitalisiert werden sollen. Prozessgestaltung anpassen (U+BIT)

Ausarbeiten eines Pflichtenheftes für eine Softwareanwendung (U+BIT)

Kontaktaufnahme mit den verschiedenen Softwareherstellern (U)

Mögliche Fördermittel aussuchen (BIT)

Anschaffung einer Software (U)

Mitarbeiter auf das neue System einarbeiten (U)

Erfolgskontrolle (U)



Ob für jedes Unternehmen alle Punkte durchlaufen werden sollten, kann in einem persönlichen Gespräch mit dem Beauftragten für Innovation und Technologie besprochen werden.





Haben Sie Fragen zum Thema Digitalisierung?

Wir sind auch ohne Digitalsprechstunde von Montag bis Freitag für Sie da. Am besten Sie setzten sich direkt mit unserem Beauftragten für Innovation und Technologie (BIT) in Verbindung. Kontakt:

Klaus Günter
Beauftragter für Innovation und Technologie

Tel. 0721 1600-163
Fax 0721 1600-59163

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