Titelbild Mediation
HWKKA
In Sachen problemorientierte Konfliktlösungen können sich Betriebe an v.l.n.r.: Beate Karcher, Silke Harnapp und Claudia Fritsch wenden.

Mediation

Kostenfreies Angebot für Betriebe erweitert

Die Handwerkskammer Karlsruhe hat ihr Beratungsportfolio erweitert und kann Betrieben jetzt mit drei ausgebildeten Mediatorinnen weiterhelfen. Seit vielen Jahren ist Silke Harnapp als Wirtschaftsmediatorin Ansprechpartnerin für Mitgliedsbetriebe in Konfliktsituationen, nun haben auch Beate Karcher und Claudia Fritsch ihre Ausbildung zur Mediatorin im Handwerk erfolgreich abgeschlossen. In Situationen, in denen sich die Beteiligten in einem Konflikt befinden und sie die Ursache bei der anderen Partei sehen, bietet die Handwerkskammer einen Lösungsweg: Die Mediation.



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Unsere Mediatorinnen




Silke Harnapp

Silke Harnapp ist seit 20 Jahren als betriebswirtschaftliche Beraterin und Leiterin des ServiceZentrums der Handwerkskammer Karlsruhe tätig. Im täglichen Kontakt mit Betrieben und Existenzgründern ist es ihr wichtig, die individuellen Bedürfnisse zu erkennen, um einen guten Beratungsansatz zu finden.

„Die Mediationsausbildung kam aus der Motivation, dass meine Beratungsansätze und Beratungsmöglichkeiten, die ich bis dahin hatte, nicht komplett waren. Ich habe noch nach einer optimierenden Ergänzung gerade für Konflikte gesucht. Konfliktpotential ist im betrieblichen Umfeld häufig vorhanden, zum Beispiel im Nachfolgeprozess, egal ob intern oder extern oder bei gemeinschaftlichen Betriebsführungen. Für mich bedeutet Mediation ein Verfahren, das es den Beteiligten ermöglicht, durch Perspektivwechsel den Blick auf die Lösung weit zu machen. Mittels Mediation geht der Weg leichter weg vom Konflikt hin zur Lösung. Die Medianten können die Verantwortung für den Prozess abgeben und sich komplett auf den Inhalt und das Ergebnis bzw. das Ziel konzentrieren.“



Claudia Fritsch

Claudia Fritsch ist seit 20 Jahren bei der Handwerkskammer, seit 10 Jahren als Ausbildungsberaterin und seit 2014 stellvertretende Personalratsvorsitzende. In diesen Tätigkeitsbereichen ist Kommunikation und oftmals das Finden guter Lösungen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit.

"Ausbildungsberatung bedeutet Konflikte lösen, was nicht immer einfach ist, da in den allermeisten Fällen immer beide für sich gesehen „Recht“ haben. Was mich antreibt, ist die tiefe Überzeugung, dass Konflikte sich durch ein strukturiertes, ruhiges Gespräch, wie es die Mediation im Grunde ist, nachhaltig lösen lassen. „Ich habe viele schwierige Situationen zwischen Ausbildungsbetrieb und Auszubildenden miterlebt und erfolgreich zu einer für beide Seiten annehmbaren Lösung gebracht.“ Verhärten sich jedoch die Fronten der Konfliktpartner, eine Lösung kaum erreichbar, kann durch den Perspektivwechsel eine Lösung gefunden werden, mit der beide Seiten gut und gerne leben können. Eine Win-Win Situation herbeigeführt werden. Mediation ist ein tolles Verfahren, Lösungen zu finden, die vorher unmöglich schienen. Erweitert den Blickwinkel."



Beate Karcher

Beate Karcher ist seit 2018 als Personalberaterin Handwerk 2025 im Team Unternehmensberatung der Handwerkskammer Karlsruhe. In den Beratungen rund um die Themen finden, binden und führen von Mitarbeitern/-innen ist das Thema Konflikt immer wieder Thema.

"Manchmal sind es nur die Wortwahl oder unbewusste Verhaltensweisen, die das Miteinander im Team grundlegend verschlechtern. Und wenn das Vertrauen erst verspielt ist und die Emotionen hochkochen, kommen die Beteiligten nicht mehr alleine aus dem Teufelskreis. Diesen Teufelskreis zu durchbrechen ist eine anstrengende aber lohnenswerte Aufgabe und hilft den Unternehmen langfristig weiter. Mediation ist ein wertvolles Verfahren, weil es für Menschen ein Lösungsweg sein kann, die keine Lösung mehr sehen. Gerade auch durch den Fachkräftemangel ist der Bedarf an Konfliktklärung in Betrieben höher denn je, um (gute) Leute im Betrieb zu halten. Im Verfahren der Mediation erarbeiten die Beteiligten, wie sie zukünftig besser miteinander umgehen und zusammenarbeiten wollen."