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KEFF-Ressourcenabend

Würden Sie einen Baum fällen, bloß, weil Sie einen Zahnstocher brauchen?

18.06.2018

Was passiert, wenn wir mit unseren verfügbaren Ressourcen nicht nachhaltig umgehen? Beim „Ressourcenabend Mensch und Technik“, der Anfang Juni in der Buhlschen Mühle in Ettlingen stattfand, hatten die Referenten passende Antworten parat. Zahlreiche Handwerksbetriebe aus den unterschiedlichsten Branchen sind der Einladung gefolgt, sich mit den Möglichkeiten der Optimierung von Ressourcen auseinanderzusetzen.



Mitarbeiter sind die wichtigsten Ressourcen

Die wichtigsten Ressourcen eines Unternehmens sind deren Mitarbeiter, erläuterte als erster Referent des Abends der Rastatter Unternehmensberater Thomas Kiefer. In der heutigen Zeit allgemeiner Planungsunsicherheit durch sich ständig ändernde Rahmenbedingungen stellte er die Innovationskraft eines Unternehmens als wichtigsten Treibstoff für den Erfolg in den Mittelpunkt seines Vortrags. Dabei ist darauf zu achten, dass alle Beteiligten dieselben Ziele verfolgen und auf dem Weg dorthin den nötigen Lern- und Wachstumsprozess gemeinsam meistern. Dazu gehören Musterwechsel, die zu ungeahnten Erfolgen führen können. Als Beispiel nannte Thomas Kiefer den Leichtathleten Dick Fosbury, der mit einer von ihm entwickelten Sprungtechnik den Hochsprung revolutionierte und damit bei den Olympischen Spielen in Mexiko die Goldmedaille gewann.

 

Senkung von Materialkosten

Zu einem ähnlichen Schluss kam auch der zweite Referent des Abends, Jürgen Gackstatter. Als Vertreter des Steinbeis Beratungszentrums Ressourceneffizienz und Innovation in Stuttgart präsentierte er ein Füllhorn staatlicher Förderungsprogramme. Außerdem zeigte er innovative Möglichkeiten auf, wie durch die Senkung von Materialkosten eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt werden kann.

„Minimierung von Verschleiß führt zu weniger Materialabfall und senkt die Bearbeitungszeiten“, wies Jürgen Gackstatter auf diesen doppelten Vorteil hin. Wer daher seinen Maschinenpark hinsichtlich Verschnittoptimierungen effizienter machen will, kann mit Fördermitteln rechnen. Auch Lärmschutz, Luftreinhaltung, Grundwasser- und Bodenschutz sowie die Verbesserung der Energieeffizienz bei Betriebsgebäuden sind förderungswürdig. Da auf dem Weg zum Standard Industrie 4.0, in dem Produktentwicklung, Produktion, Logistik und Kunden intelligent vernetzt werden, die Automation der Unternehmensprozesse weiter zunehmen wird, ist es unerlässlich, schon jetzt dafür die Weichen zu stellen. Dabei gilt auch für Jürgen Gackstatter die Innovationskraft des Unternehmens als wichtigste Grundlage zur Schaffung eines Wettbewerbsvorteils. 

 

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Ute Matysek
Umwelt

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