Für ein Handwerk, das wertgeschätzt, gefördert und entlastet wirdWahlaufruf zur Landtagswahl

Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Auch die Handwerkskammer Karlsruhe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Stimme abzugeben.

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Am 8. März ist Landtagswahl in Baden-Württemberg. Auch die Handwerkskammer Karlsruhe ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Stimme abzugeben – für ein Handwerk, das wertgeschätzt, gefördert und entlastet wird.

„Am Sonntag entscheidet sich, wer unser Bundesland durch die nächsten fünf Jahre führt. Dabei entscheidet sich auch, wie die Politik künftig mit dem Handwerk im Südwesten zusammenwirkt“, sagt Karsten Lamprecht, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe.



Mittelstandspolitik für den Mittelstand

Wo „Mittelstandspolitik“ draufsteht, müsse auch etwas für den Mittelstand drin sein. „Unsere Betriebe brauchen ein Umfeld, in dem sie erfolgreich arbeiten können – von Bürokratieabbau über Fachkräftenachwuchs bis zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit.“

 Mit der Kampagne „26 für 26“ habe die Dachorganisation Handwerk BW bereits im vergangenen Herbst 26 Forderungen formuliert, die der Politik zeigten, wie Handwerk und Mittelstand gestärkt werden könnten. Forderung Nummer 26 bringt es nach Lamprechts Worten auf den Punkt: Alles Handeln muss sich auf kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeitende ausrichten.



Das Handwerk als große Wählergruppe

Der Repräsentant von knapp 21.000 Betrieben in der Region ruft alle Bürger auf, wählen zu gehen. Die Unternehmer und Beschäftigten im Handwerk habe er jedoch besonders im Blick: „Jeder zehnte Wahlberechtigte in Baden-Württemberg ist Handwerker.“ Das sei eine stattliche Zahl. In diesen Zeiten sei der zentrale Moment einer Demokratie wichtiger denn je.