Titelbild Glaser Handwerksbetrieb Corona
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Das Gesundheitsamt informiert

Das Gesundheitsamt registriert zunehmende Zahlen und Ausbrüche bei Betrieben, die bisher kaum betroffen waren.

Ursache ist wahrscheinlich die britische Variante, die wesentlich ansteckender ist. Das Gesundheitsamt sieht Übertragungen in Situationen, die bisher nicht problematisch waren.

 

Das Gesundheitsamt rät, auf folgende Punkte zu achten:

Der Spuckschutz schützt nicht vor Übertragung durch Aerosole!

  • Ausübung der Tätigkeit im Homeoffice/Einzelbüros
  • Bei 2er Büros Tragen von Masken und regelmäßiges Lüften. Ist ein Mitarbeiter infiziert, geht der zweite in Quarantäne.
  • Besprechungen: möglichst online/telefonisch; möglichst kurz; möglichst große gelüftete Räume/Hallen/im Freien. Eine Besprechung im Baucontainer führt ohne das dichte Tragen einer FFP-Maske zur Quarantäne aller Teilnehmer.

 

Längerer Aufenthalt in kleinen, ungelüfteten Räumen erhöht die Aerosolbelastung und damit das Risiko, sich anzustecken.

  • Gemeinsame Fahrt zur Baustelle
  • Arbeiten auf engem Raum (z.B. Badsanierung)
  • Sind Risikosituationen nicht zu vermeiden, Bildung von festen Teams. Wo möglich, Tragen von FFP-Masken.

 

Die meisten Infektionen geschehen während der Pausen oder beim gemeinsamen Rauchen. Der Mensch ist ein soziales Wesen und vergisst dabei die Hygieneregeln.



Masken sind zu tragen, wenn

  • Abstände nicht einzuhalten sind
  • Aufenthalt über längere Zeit in Räumen mit unzureichendem Luftaustausch
  • Auch bei Arbeit an Maschinen und bei Arbeiten bei Kunden. Auch der Kunde muss im Kontakt Maske tragen!

    Ein chirurgischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) bietet eine definierte Filterleistung und ist der Alltagsmaske damit überlegen. Auf dichten Sitz muss geachtet werden.

    Noch besser als ein MNS schützt eine FFP-Maske. Eine dichte Maske kann unangenehm sein, erschwert die Atmung (der Arbeitsschutz verlangt regelmäßige Pausen beim Tragen). Ev. ist ein Maskentyp nicht dicht zu tragen und es muss der Hersteller gewechselt werden. FFP-Masken sind meist keine Lösung für den ganzen Tag. Sie sind zu erwägen bei Fahrten/ev. bei Besprechungen in engen Räumlichkeiten, die nicht vermieden werden können.


Die britische Variante des Virus breitet sich zügig über KITAs, Schulen und die Betriebe beider Elternteile aus. Mitarbeiter sollen zeitnah ihre Betriebe informieren, um schnell reagieren zu können.

 

Bei großen Baustellen arbeiten häufig verschiedene Firmen. Es sollte einen Ansprechpartner geben, der die Adressen/Ansprechpartner der beteiligten Firmen kennt. Nur so können Informationen zeitnah weitergegeben werden.

 

 

Das Gesundheitsamt Karlsruhe ist erreichbar unter

 infektionsschutz@landratsamt-karlsruhe.de





Baden-Württemberg setzt auf die kostenloe Luca-App

Der schnellen Kontaktverfolgung kommt in Zeiten der Corona-Pandemie eine große Bedeutung zu. Nur wenn infizierte Personen erkannt und deren möglichen Kontaktpersonen schnell identifiziert werden, lässt sich eine Ausbreitung des Virus stoppen oder zumindest verlangsamen.



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