Handwerk 2025

Zukunftsperspektiven für das Handwerk

Digitalisierung, Energiewende, Demografischer Wandel – drei Stichworte für Megatrends, die Chance, Herausforderung oder gar Risiko für das Handwerk sein können. Um deren Auswirkungen zu erforschen, hat der BWHT das Projekt "Dialog und Perspektive Handwerk 2025" initiiert.



Projekt Handwerk 2025 blickt voraus

Gemeinsam mit dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft sowie Partnern aus der Wissenschaft wurden im letzten Jahr in einer wissenschaftlichen Untersuchung und regionalen Workshops mit Betriebsinhabern die Auswirkungen der Trends diskutiert und Handlungsempfehlungen für Politik, Handwerksorganisationen und Betriebe entwickelt, die jetzt umgesetzt werden.

Einen guten Überblick liefert dieser Abschlussbericht:

 Handwerk 2025 - Abschlussbericht Kurzfassung

 Handwerk 2025 - Abschlussbericht Langfassung



Expertengruppen haben die Arbeit aufgenommen

Im März 2017 trafen sich zum ersten Mal die beiden Expertengruppen, die im Rahmen des Projekts konkrete Maßnahmen zu den im Projektbericht dargestellten Handlungsfeldern ausarbeiten. Das Handwerk erwartet, dass die erarbeiteten Handlungsempfehlungen in die Planungen für den Landes-Doppelhaushalt 2018/19 einfließen.



  • Die erste Expertengruppe wird vom Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Stuttgart, Thomas Hoefling, moderiert und widmet sich intensiv dem Handlungsbereich "Führung und Motivation, Qualifizierung, Kompetenzen und Wissensmanagement". Experten kommen vom Wirtschaftsministerium und aus den Handwerksorganisationen - darunter Betriebsberater der Handwerkskammern und Geschäftsführer der Fachverbände. Die Vertreter aus Ministerium und Handwerk werden von Sibylle Stippler vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln sowie Ewald Heinen vom Institut für Technik der Betriebsführung Karlsruhe wissenschaftlich unterstützt.


  • Die zweite Expertengruppe unter Moderation von Georg Hiltner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Konstanz, diskutiert den Handlungsbereich "Unternehmensstrategien, Geschäftsmodelle, Digitalisierung und Prozesse". Als Experten aus der Wissenschaft sind Dr. Christian Welzbacher vom Heinz-Piest-Institut in Hannover, Dr. Giuseppe Strina von der Universität Siegen sowie ein Mitarbeiter des Forschungsbereichs Innovationsökonomik und Unternehmensdynamik des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) vertreten.