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Im Verlauf des Sommersemesters 2010 entwarfen 14
Studierende der Hochschule Karlsruhe sechs Brückenmodelle
als Projektarbeiten. Dank einer Kooperation mit der
Bildungsakademie der Handwerkskammer Karlsruhe konnten die
verschiedenen Brückenmodelle nach der theoretischen
Planungsphase in den Werkstätten der Bildungsakademie
konstruiert und gebaut werden. Ziel des Projektes war es, den
Studenten vor ihrem Studienabschluss im Rahmen einer realen
Projektarbeit nahe zu bringen, welche Schwierigkeiten bei der
Umsetzung ihrer Ideen während der Fertigung und der Montage
auftreten können. In sehr engem zeitlichem Rahmen
widmeten sich die Studierenden ab März 2010 in intensiven
Vorgesprächen der Konstruktion, Fertigung und Montage ihrer
Entwürfe und Planungen. Ab Mitte Mai kam auf die Studenten
auch handwerkliche Arbeit zu. Unter der Anleitung von Konrad
Kellner, dem Leiter der Schweißtechnischen Lehranstalt der
Bildungsakademie Karlsruhe, galt es für die Studenten beim
Bohren, Gewindeschneiden, Schweißen und Polieren mit
anzupacken. Während die Betonplatten im ABZ-Ausbildungszentrum
der Bauwirtschaft geschalt und gegossen wurden, erfolgte in
der Schweißtechnischen Lehranstalt der Bildungsakademie der
Handwerkskammer Karlsruhe der Zusammenbau der
Metalleinzelteile für die Brücken. Eingesetzt wurden bei den
Großmodellen teilweise Zukaufteile wie Abspannseile, die
meisten Einzelteile wurden jedoch in der Schweißtechnischen
Lehranstalt der Bildungsakademie Karlsruhe als
Schweißkonstruktionen aufwändig hergestellt. Ende Juni
wurden die erfolgreich realisierten Brückengroßmodelle im
Rahmen einer Feierstunde an der Hochschule für Technik
Karlsruhe vorgestellt und „realen“ Belastungstests unterzogen.
Als Musterbeispiel einer hervorragenden, arbeitsalltagsnahen
Zusammenarbeit zwischen Studierenden und Handwerkern werden
die sechs Brücken auf dem Freigelände vor dem
Bauingenieurgebäude dauerhaft ausgestellt.
Studenten der Hochschule Karlsruhe für Technik und Wirtschaft
testen ein Brückenmodel auf Belastbarkeit.
Bei redaktionellen Rückfragen:
Franziska Loy, Tel. 0721/1600-118
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