Neujahrsempfang der Handwerkskammer Karlsruhe im Kurhaus Baden-Baden 
  

Zum Neujahrsempfang der Handwerkskammer Karlsruhe begrüßte Präsident Joachim Wohlfeil am 19. Januar rund 350 Gäste in festlichem Rahmen im Kurhaus Baden-Baden.
 
Als Gastredner empfing Joachim Wohlfeil den „Zukunftspapst“ Prof. Dr. Horst W. Opaschowski: „Wie wir in Zukunft arbeiten und leben interessiert mich besonders, denn das Handwerk baut mit an der Zukunft der Gesellschaft, in der wir leben“.
Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, ehemaliger Leiter der BAT Stiftung für Zukunftsfragen gab in seinem Vortrag einen Ausblick auf das Jahr 2030: „Die Globalisierung bedingt, dass die Arbeit immer intensiver, produktiver und effizienter wird. Aufgrund des demografischen Wandels gibt es in den nächsten 20 Jahren einen Beschäftigungswandel in der Arbeitswelt, denn die Wirtschaft braucht ältere Arbeitnehmer. Die 50plus-Generation bekommt eine zweite Chance.“ Auch Wohlstand wird laut Opaschowski anders definiert: die Deutschen wollen – vor die Alternative gestellt – lieber glücklich als reich sein. Man könne weniger Güter besitzen und doch besser leben.

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Hauptgeschäftsführer Gerd Lutz, Zukunftspapst Horst W. Opaschowski und Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe Joachim Wohlfeil schauen „mutig und optimistisch“ ins Jahr 2011
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Handwerkskammerpräsident Wohlfeil: „Abwrackprämie für alte Heizungen“
Mit Blick auf die beim Empfang ebenfalls anwesenden Vertreter der Landespolitik und Funktionäre fügte der Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe seinen begrüßenden Worten einen umfangreichen Forderungskatalog an.
So müsse zum Beispiel die duale Ausbildung in Schule und Betrieb gestärkt werden. Außerdem solle die Gewerbeförderung stärker am Handwerk ausgerichtet werden, da im überbetrieblichen Beratungswesen große Lücken klafften und besonders kleinere Unternehmen auf umfassende technologische und betriebswirtschaftliche Beratung angewiesen seinen. Als ein wichtiges Zukunftsfeld für das Handwerk bezeichnete Joachim Wohlfeil auch die Energiepolitik. Zum Stichwort Gebäudemodernisierung könne er sich zum Beispiel eine „Abwrackprämie für alte Heizungen“ vorstellen. Bei diesem Thema könnten Handwerksförderung und Umweltschutz ineinander greifen.
Insgesamt blickt das Handwerk der Region laut Joachim Wohlfeil „mutig und optimistisch“ in die Zukunft.
 
Im Anschluss an Rede und Vortrag nutzen die Gäste die Gelegenheit sich in festlicher Atmosphäre bei Snack und erfrischendem Getränk über Pläne und Ideen für das noch junge Jahr 2011 auszutauschen.

Bei redaktionellen Rückfragen: Franziska Loy, Tel. 0721/1600-118